Uganda - Lebenshaus - Stiftung

Kooperationspartner Projekthilfe Uganda e.V.

WO KINDER LEBEN LERNEN

Kurzbeschreibung unseres Projekts

 

Das Lebenshaus in abseits gelegenen Region Kyato (Kalungu Distrikt, Diözese Masaka) ist Zufluchtsstätte für 30 Kinder, die ohne diese Stiftungsintiative nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren. Das Lebenshaus entstand aus der Erfahrung, dass in der Region Kyato viele erkrankte Kinder und Mütter nur im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen. Gerade die Ärmsten sind oft auf sich allein gestellt. Unter elenden Verhältnissen führen sie ein hartes Leben im unerschlossenen Buschland. Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Mit vereinten Kräften wollen wir mit ihnen einen neuen Aufbruch wagen. Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Halbweisen-, Waisenkinder und Kinder aus sozialschwachen Familien dieser Region aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht. Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert. 2017 wurde das Lebenshaus als beste Hilfseinrichtung der Region ausgezeichnet (>>zum Zertifikat).

 

„Kindern zu helfen, dass sie Leben lernen, ein echtes Zuhause finden, zur Schule gehen können und eine Perspektive bekommen.“

 

Hilfe von Mensch zu Mensch - Darum geht es bei der Lebenshaus-Stiftung. 

Standort in Uganda

 

Das Lebenshaus mitten im Busch von Uganda besitzt keine direkte Anschrift. Es liegt in der Region Kyato im Kalungu-Distrikt nahe der Stadt Masaka westlich des Viktoriasees.

Aktuelles vom Lebenshaus

Oktober 2020 - Vereinsgründung

Am 10. Oktober 2020 fand die Gründungsversammlung für den neuen Verein "Uganda Lebenshaus Projekthlfe e.V." in Wiesental statt. Um in Zukunft auch eigene Fördergelder beantragen zu können, haben wir uns dazu entschlossen, uns von der Projekthilfe e.V. zu lösen und als eigener Verein selbstständig zu agieren. Die bisherige Kooperation mit der Projekthilfe e.V. bleibt natürlich auch weiterhin bestehen und die bisherigen Ziele für das Lebenshaus werden nach wie vor weiterverfolgt. An der Grünsungsversammlung wurde die Vereinssatzung beschlossen, der Vorstand gewählt und die nächsten Schritte besprochen. Alle nötigen Unterlagen wurden dem Amtsgericht Mannheim zur Prüfung vorgelegt. Nun heißt es Daumen drücken und abwarten.

August 2020 - Der neue Rundbrief ist da!

Wir sind sehr stolz und glücklich darüber, dass die örtlichen Teams mit den Hilfspaketen besonnen und selbstlos von sich aus reagiert haben. Auch folgender Punkt verdient großes Lob und Anerkennung. Das Personal am Lebenshaus war während des Lockdowns auf ein Minimum reduziert. Lediglich die Matrons, die Ordensschwestern, ein Koch, sowie Ben als Leiter der Landwirtschaft hielten vor Ort die Stellung und leisteten damit schier Unmögliches. Das restliche Team verbrachte  die Ausgangssperre bei ihren Familien, verzichteten aber freiwillig und ohne unser Zutun auf 40% ihres Lohns , um diesen mit den Arbeitern zu teilen, die am Lebenshaus blieben – als Bonus aus Dankbarkeit und Kollegialität. Wow!


Mehr zur aktuellen Lage zu COVID 19 in Uganda und am Lebenshaus gitb es >>>hier


Juli 2020 - Das Lebenshaus verteilt Corona-Hilfspakete

Durch den Corona-Lockdown sind die Lebensmittelpreise gestiegen und von vielen nicht mehr bezahlbar. Corona hat viele Menschen in den Dörfern auf verschiedene Art getroffen. Einige haben ihren Arbeitsplatz verloren, Familien haben nicht genug zu Essen und vielen Menschen fehlt auf Grund ausbleibender Transportmittel der Zugang für Gesundheitliche Dienstleistungen. Sehr früh hat Schwester Maria als unsere Leiterin vor Ort mit unseren Teams diese bedrohliche Lage erkannt und Wege zur Abhilfe gesucht und gefunden. Unsere Teams haben ermittelt, wo bei den Unterkünften „unserer Schulkinder“ die Not am größten ist, haben die am dringendsten benötigten Nahrungsmittel und Hygieneartikel zusammengestellt und diese Listen mit der Polizei abgestimmt. Nun haben wir Fahrerlaubnis zum Einkauf und zur Verteilung der Hilfsgüter. Im Mai haben wir bereits rund 2.500 € aufgewendet und auch für den August werden wieder für 2.500 € Hilfspakete für die Notversorgung geschnürt.

Mai 2020 - Neue Außenküche mit Unterstützung der Globus-Stiftung 

Der Umbau und die Erweiterung der Außenküche sind abgeschlossen. In der neuen Küche sorgen große Fenster nun für ausreichend Licht/Lüftung und ein neuer Herd mit großem Kamin garantiert rauchfreies Kochen. Geschlossene Wände und eine Decke schützen die Küche nun vor Ratten und Ungeziefer. Dadurch wird die Gesundheit der Mitarbeiter erhöht und gleichzeitig wird das Gefahrenpotential von heißen Kochstellen und Töpfen durch einen korrekt funktionierenden Küchenherd minimiert, da nicht mehr in Reichweite der Kinder gekocht wird. Das neue Dach der Küche wurde mit kooperativem Einsatz von Zimmermeistern aus Laufenburg gefertigt.


Der Umbau der Außenküche wurde von der Globus-Stiftung finanziert.

Vielen Dank dafür!

April 2020 - COVID19: Die Lage am Lebenshaus 

Damit sich unser Personal und die Kinder vor Infektionen schützen können, haben sie sich am Lebenshaus von der Außenwelt abgekapselt und leben in Isolation. Die Matrons, die Ordensschwestern und ein Koch sind nach wie vor am Lebenshaus und halten den Betrieb und die Betreuung von 24 Kindern auf Sparflamme aufrecht. Ben als unser Leiter der Landwirtschaft hält ebenfalls vor Ort die Stellung, um die Felder und Gärten so gut es geht allein zu bewirtschaften und sich um die Tiere zu kümmern. Das restliche Team verbringt die Ausgangssperre (inzwischen bis zum 5.5.2020 verlängert) bei ihren Familien, die sonst auf sich allein gestellt wären. Durch diese Unabhängigkeit ist das Leben ab vom Schuss der momentan wohl beste Schutz. Bisher sind alle Kinder und Mitarbeiter wohl auf.

März 2020 - Renovierung der Innenküche

Immer wieder hatten wir Probleme mit Ungeziefer in der Innenküche. Die Innenküche wurde deshalb saniert. Gegen Ratten, Ungeziefer und Wetterschäden wurden die Seitenwände bis auf die Höhe von 350 cm aufgemauert, sauber verputzt und über den gesamten Raum eine geschlossene Betondecke eingelassen. Dazu gehörten auch der freundliche Anstrich und helle Fließen an den Wänden. Dann wurde die Elektroinstallation, Wasser - sowie Abwasser-installation neu gemacht und auch die Warmwasserversorgung über Solarbehälter auf dem Dach geregelt. Schließlich wurde die vorhandene Edelstahlinneneinrichtung so aufgebaut, dass die Funktionalität der Küche optimiert ist. 


Die Sanierung wurde vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Nordfriesland, v.a. durch die Kirchen-gemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll und den Weltladen in Niebüll und Plön getragen.

Vielen Dank dafür!

Die Struktur hinter der Lebenshausstiftung

Hinter dem Lebenshaus steht neben dem Stiftungsgründer und Vorsitzenden die Kongregation der Bannabikira-Daughters of Mary aus Uganda sowie ein zehnköpfiges Gremium. Dieses setzt sich aus einer deutschen und ugandischen Abteilung zusammen und die Mitglieder werden im Abstand von 5 Jahren durch die Kongregation (in Uganda) und dem Vorsitzenden (in Deutschland) neu berufen. Die Leiter der verschiedenen Fachbereiche werden durch das Gremium bestimmt, unter Vertrag genommen und unterstützt. Die Buchhaltung wird zweimal jährlich vom Gremium und einem Beauftragten der Kongretion auf Vollständigkeit überprüft. Die Mitarbeiter vom Lebenhaus aller Fachbereiche erhalten ehrenamtliche Unterstützung von qualifizierten und sachkundigen Spezialisten und Fachleuten aus Deutschland .

 

Wir werden unterstützt von Projekthilfe-Uganda e.V., der Seelsorgeeinheit Laufenbrurg-Albbruck, dem Senior Experten Service (SES), der Online-Druckerei WirmachenDruck.de, der Ev. Luth. Kirchengemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll und dem pastoralem Raum Pforzheim-West.

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